Liebst du schon oder malochst du noch?!

Dieses Bild beschäftigt mich seit ein paar Tagen…

Choose a job you love…bäääm! Wenn es doch so einfach wäre. Liebt ihr euren Job? Brennt ihr für euren Beruf? Ist eure Arbeitsstelle die Erfüllung schlecht hin, sodass es euch gar nicht wie Arbeit vorkommt?  -schöne Vorstellung, was?!  Ich persönlich kann das nicht  100%ig behaupten. Ja, ja schlaue Stimmen werden jetzt unken „Dann mach doch was anderes“ oder “ Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“  -bla bla bla-  So dann:  her mit dem schönem Leben…her mit all den Tipps wie man Ca$h verdient (und ich rede nicht von ’nem Existenzminimum 😉 ) und jeden morgen das Gefühl hat „Boah, dass ist der geilste Job ever!“

Gelernt hab ich das was mir Spaß macht und womit ich mich identifizieren kann…schreiben, reden und ein bischen graben (Germanistik, Rhetorik und Archäologie)…ein Traumjob hat sich daraus noch nicht entwickelt. Ich glaube ich bin nicht allein auf der Welt wenn ich das Bild kommentiere mit: „Würd ich gern, aber wie?! 😉

In diesem Sinne: In welcher Branche/ als was arbeitet ihr? Und für was brennt ihr wirklich bzw. was würdet ihr gern machen?

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5 Gedanken zu “Liebst du schon oder malochst du noch?!

  1. Hallo mal wieder, Du hast ja sooo recht :-/ ! Wer kann das schon von sich behaupten?! Ich habe den ach so kreativen Job gelernt, in dem man Leute am Kopf aufhübscht und da ist die erste Frage fast jedesmal “ wie immer? “ und die Antwort “ jo, wie immer! “ und Geld gibt‘ s dafür auch kaum, also träumen wir weiter… Liebe Grüße von Anja 😉

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    • Ohh, das kenn ich auch von bekannten Kopf-Aufhübscherinnen…eins von vielen Handwerken, dass viel zu schlecht bezahlt wird. Ich bin zur Zeit bei einem Verlag tätig…aber Erfüllung stellt sich noch nicht ein…deshalb streck ich meine Fühler noch mal aus um zu schauen was es da noch gibt. Danke für deine Meinung 🙂

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  2. Hallo,
    ich bin schon länger stille Mitleserin, aber melde mich dann jetzt auch mal zu Wort bei einer solch interessanten Frage 🙂
    Ich mag meinen Job sehr – bin freiberufliche Lektorin. Aber ob er die Erfüllung schlechthin ist? Das glaube ich nicht.
    Als ich 16 war, habe ich eine Ausbildung zur Raumaustatterin gemacht. Das war toll und hat viel Spaß gemacht. Aber die Erfüllung war das auch nicht. Lange nicht so kreativ, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber nach wie vor, fühle ich mich bei handwerklichen Arbeiten sehr wohl.
    Studiert habe ich später auf Lehramt (Gestaltungstechnik und Deutsch), dort bin ich aber nicht gelandet, sondern im Verlag. Das hat auch Spaß gemacht, denn Bücher fand ich schon immer toll und dann an ihnen mitzuarbeiten, war ganz großartig. Aber das Büroleben mit all seinen Klischees und den Hierarchien etc. haben mir gar nicht gefallen.
    Deswegen seit 5 Jahren die Freiberuflichkeit.
    Insgesamt ist das schon der Job, den ich (meistens) richtig gerne mache und den ich auch gut kann. Aber trotzdem habe ich auch oft das Gefühl, da muss noch mehr kommen. Was, weiß ich auch nicht … leider.
    Bei der Freiberuflichkeit fehlt mir die Arbeit mit den Händen, das lange Sitzen finde ich schrecklich und das Alleinsein zu Hause ist auch nicht immer das beste.
    Das, wofür ich wirklich brenne, ist Kunst. Sowohl in der Theorie als auch manchmal selbst ein wenig praktisch. Aber ich habe in den letzten Jahren auch gemerkt, dass es gar nicht schlecht ist, mich mit diesem Bereich nur in meiner Freizeit zu beschäftigen. Denn wenn ich damit meine Brötchen verdienen müsste, dann wäre es vermutlich schnell etwas, für das ich nicht mehr so sehr brennen würde.
    Huch, soviel wollte ich gar nicht schreiben, sorry.
    Alles in allem ist das aber eine interessante Frage, die mich auch immer wieder umtreibt.

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    • Hallo Michaela,
      erst mal Daumen hoch, dass du nun nicht mehr nur stille Leserin bist 😉 Ich freue mich immer über Kommentare und Meinungen.

      Ein Satz von deinem Kommentar bringt es förmlich auf den Punkt: „…wenn ich damit meine Brötchen verdienen müsste, dann wäre es vermutlich schnell etwas, für das ich nicht mehr so sehr brennen würde.“
      Das trifft auch auf mich zu. Ich liebe es auch handwerklich etwas herzustellen (Möbel restaurieren, Häkleln, Upcycling, kochen) Aber auf Dauer damit meine Brötchen zu verdienen würde mich auch nicht vor Verzückung im Kreis springen lassen. Dieses Gefühl, dass es da noch mehr geben muss is echt Fluch und Seegen, Restriktion und Anrieb, zugleich. Frau ist ja selten zufrieden mit dem was sie hat. 😉 Ich finde es wichtig ausgeglichen zu sein. Ich mag nicht meine Arbeit mit „nach Hause“ nehmen – auch ein Grund für mich gewesen, keine Lehrerin zu werden. Jetzt arbeite ich zwar oft im „Homeoffice“ aber bin gedanklich nicht noch abends oder am We bei der Arbeit. Warscheinlich meckere ich auf zu hohem Niveau. Ja,ja sich selbst zufrieden zu stellen ist gar nicht so leicht….

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  3. Pingback: August: laufen, lernen, lieben « Textkind

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