15. Internationales Berliner Bierfestival: Die Biermeile und der längste Biergarten der Welt

Freunde des Gerstensaftes…es war mir ein Vergnügen. Die Berliner Biermeile war bier-tastisch. Mitten in Berlin fand an diesem August-Wochenende das 15. internationale Berliner Bierfestival statt. Hab selten so viele durstige Menschen auf der Karl-Marx-Allee gesehen. Aber: Es lohnt sich. Auf der Biermeile sind fast 300 Brauereien aus 86 Ländern vertreten. Und insgesamt gab es über 2000 Biersorten.

Wie ich festgestellt hab gibt es sehr viele Bierfans. Es war heiß, sonnig und voll auf dem 15. Internationales Berliner Bierfestival. Auf der ganzen Strecke zwischen dem Frankfurter Tor und dem Strausberger Platz fanden Bierliebhaber jeden Alters und aus vielen Ländern zusammen. Ich hab erstmal ganz locker mit einem Braunbier für 6 Euro (davon 3 Euro Bierkrug-Pfand) begonnen. Gute Wahl. Danach ging‘s weiter mit einem schottischen Gerstensaft, einem Stout-Bier. Kann ich sehr empfehlen. Das Bier war schwarz wie die Nacht und hat 7%. Absoluter Bier-Hochgenuss  und das bei gefühlten 30 Grad im Schatten.

Dunkles Bier und fruchtiges Bier aus Afrika
Mango Bier und Kasteel Bier

Da ich nicht zu den exzessiven Bier-Vernichtern gehöre, sondern zu den Biergenießern, hab ich mich besonders auf die ausländischen Biere konzentriert. Auch die Besucher des Bierfestivals in Berlin Friedrichshain waren alle gut drauf. Auch abseits der Biermeile hab ich alles in allem endlich mal wieder ein friedliches Berlin erlebt. Bier verbindet eben.

Internationale Bierspezialitäten und viele durstige Besucher

Zwischendurch hab ich ein Honigbier und ein Champagnerbier probiert…Das Honigbier war überraschend lecker. Das mit dem Champus..naja sagen wir mal so, hier wurde Hopfen verschwendet ;). Aber mal im Ernst…Auf der Biermeile gibt es wirklich so viele Bier-Leckereien, dass man gar nicht weiß was man alles trinken soll. Der Belgische Biergarten war sehr gut, aus dem bayerischen Biergarten tönte Schunkel-Musi und besonders lecker fand ich die Mittelalter-Biere und einige Bier-Neuheiten. Das Berliner Bierfestival muss man echt mal gesehen haben. Und das nicht nur wegen den leckeren Gerstensaft-Kreationen. Am Anfang konnte man sich eine Art Bier-Übersichtsplan sowie einen ProBierKrug kaufen. Wer’s braucht…ich bin ohne Bier-Accessoires, aber mit Bierdurst losgezogen. Fazit: Sehenswert und trinkenswert.

Biergarten-Weltrekordversuch und andere Kuriositäten

Neben den über 2000 Biersorten gab es auch genügend Fress-Buden, die für die nötige Grundlage sorgten. Ich hab ein Langos verdrückt mit Schinken und Käse. Und zwischendurch noch ein paar leckere Poffertjes mit Orangenlikör. Frisch gestärkt war ich wieder bereit zu neuer Bier-Aufnahme. Es folgte ein fruchtiges Mango-Bier und ein dunkles Kasteel Bier. Ich wurde nicht enttäuscht. Auch nicht was die Leute und die Stimmung anging. Die Berliner Biermeile 2011 in Bildernkönnt Ihr in meiner Galerie sehen.

Honigbier schmeckt mhhh
Honigbier – kalt und lecker

Den Biergarten-Weltrekordversuch (es sollen so viele Bierbänke aneinander gereiht werden, sodass der längste Biergarten der Welt entsteht) hab ich leider nicht fotografiert aber dafür andere Bierfestival-Highlights. Natürlich hab ich mir noch ein paar Flaschenbiere zum Mitnehmen gekauft…damit ich zu Hause hin und wieder exotische Biere trinken kann. Heute werde ich mein Palm-Beer probieren…Allen Gerstensaft-Freunden und Berliner Bierfestival-Besuchern wünsche ich noch einen entspannten Sonntag. Cheers! Mein Fazit: Berliner Biermeile 2012 ich komme. Bin gespannt welche neuen Biermarken es dann geben wird.

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In diesem Sinne:

Bedenke immer: Sechs Bier sind eine Mahlzeit. Und dann hat man noch nichts getrunken. (©Joachim Panten)

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4 Gedanken zu “15. Internationales Berliner Bierfestival: Die Biermeile und der längste Biergarten der Welt

    • Hab leider auch ’ne Menge Männer gesehen, die wahllos an Häuserwände gepinkelt haben…Fand’s auch beschissen, zumal die Klo’s dort super sauber waren. Kostete 50 Cent, Dixis waren umsonst. Das sind die Nachteile. Das sind die Menschen, die zur Berliner Biermeile gehen und Null Anstand haben. Aus Anwohnersicht ist Dein Kommentar verständlich. Dennoch war die Biermeile an sich echt schön. Und Idioten gibt’s eben überall.

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  1. Ich war vor 2 Jahren da.fand es auch echt schön, obwohl umso später es wurde umso betrunkener waren alle :/ kann die Anwohner auch verstehen…,aber sind ja zum Glück nicht alle so.

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  2. Pingback: August: laufen, lernen, lieben « Textkind

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